Tourbericht 04/09.

 

Pünktlich wie die Maurer trafen alle 7 Teilnehmer

an der 1. Montenegro-Albanientour am vereinbarten

Treffpunkt ein. Nach einem Cappuccino ging es los.

Am ersten Tag ging die Reise bis nach "OMIS", zum

Hotel "Plaza", ein 4-SternHotel  direkt am Meer. Toller

Laden. Am nächsten Tag weiter über Dubrovnik nach

Budva. Wir quartierten uns im Hotel "Känguru" ein,

ein 3-SternHotel etwas abseits vom Meer,

Montag dann Nieselregen, keiner hat Lust zum fahren,

also gleich den Montag "arbeitsfrei" genommen. Nach

den Strapazen der Anreise eine willkommene Gelegenheit

zum aklimatisieren. Ab Mittag kam kurz die Sonne

raus, was wir gleich zu einem Spaziergang in die

Altstadt benutzten. Wirklich sehenswert - aber auch

hier schon Touristenpreise. Was uns aber nicht davon

abhielt ein oder auch zwei kleine Bierchen zu

verkosten.

Am Dienstag ging´s aber los, die erste Tour führte uns

von "Budva" über "Ulcinj" nach "Shkodaer" in Albanien.

In Shkodaer hatten Glück und kaum Verkehr - An guten

Tagen geht es hier zu wie bei Müllers unter´m Sofa.

Aus einem 2-spurigen Kreisverkehr wird schon mal ein

4-spuriger - mit entgegenkommenden Mopedfahrern,

Radfahrern und letztes Jahr auch ein Rollstuhlfahrer -

Die Vorfahrtregeln habe ich auch dieses mal nicht

gecheckt, villeicht beim nächsten mal.

Wie gesagt, dieses mal kaum Verkehr, wirklich

angenehm zum reisen.

Nach einer kurzen Erfrischung  ging es weiter über

"Koplik" nach "Hani i Hotit", dem Grenzübergang zurück

nach Montenegro. Über "Podgorica" fuhren wir zurück

nach "Budva", wo wir uns mit einer Erfrischung für die

Strapazen selbst belohnten. Damit hätten wir die eine

Seite des Skutarisees "erfahren".

Mittwoch stand die für mich schönste Tour am Programm.

Von "Budva" nach "Kotor", Richtung "Cekanje-Pass", in den

Nationalpark "Lovcen", dem heiligen Berg Montenegros,

nach einem Besuch bei der monumentalen Grabstätte

des Dichterfürsten "Njegos", weiter nach "Cetinje" - nach

einer kleinen Stärkung weiter zum "Skutarisee", dieses 

mal auf die andere Seite, den

See entlang der "Klosterstraße" nach "Ulcinj" und wieder

zurück nach Budva (Könnt´ ich jeden Tag fahren).

Am Abend gab´s viel zu palavern, wobei auch die eine

oder andere Erfrischung genossen wurde.

Donnerstag fuhren wir nach "Niksic", Nachdem ein

Hotel gefunden wurde (war zugleich der letzte Besuch

in diesen Hotel) ging es über eine unglaubliche Straße

nach "Monastir Ostrog" - dem

größten Heiligtum der serbisch-orthodoxen Kirche und

weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt als

Wallfahrtsort.

Den Freitag verbrachten wir mit einer tollen Runde

in den Dumitornationalpark, zur Tarabrücke und über

"Kolasin" durch einen Teil der Taraschlucht zurück

nach "Niksic".

Samstag traten wir die Heimreise an und kamen -

mit kleinen Zwischenfällen aber  alle in einem

Stück - nach Zadar, wo wir die letzte Nacht wieder

in einem tollen Hotel direkt am Meer verbrachten.

Sonntag die Heimfahrt bei Nieselregen - fast 400 km -

braucht keine weitere Erklärung.

Unter dem Strich eine tolle Tour mit tollen Leuten,

bis auf ein paar Kleinigkeiten reibungslos, wofür

ich meinen Mitreisenden nochmals danken möchte.

Und mit dem schönen Satz "wenn es Ihnen gefallen

hat, erzählen Sie es weiter. Wenn nicht, behalten

Sie es für sich" verabschiede ich mich für heute.

  

 



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